Nagelkreuzgemeinschaft

Willkommen auf der Seite des Nagelkreuzzentrums
München – St. Barbara

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Nagelkreuz in St. Barbara

Friedens- und Versöhnungsgebet

Wir sind wieder jeden Freitag um 17:00 Uhr in St. Barbara zum Gebet.

Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren

Friedensgebet freitags um 17.00 Uhr

Friedensgebet Plakat

Es gelten die allgemeinen Hygienevorschriften. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit und halten Sie in der Kirche Abstand.

In den letzen Wochen konnten wir nicht in die Kirche zum gemeinsamen Gebet. Wir haben uns deshalb online getroffen. Jede Woche am Freitag um 12.00 Uhr wurde auf der Homepage der Nagelkreuzgemeinschaft Deutschland von verschiedenen Zentren (mittlerweile 75 in Deutschland) und Mitgliedern im Wechsel ein Gebet vorbereitet und eingestellt.

Freitags das Versöhnungsgebet von Coventry „gemeinsam“ beten

Interessierte sind immer herzlich willkommen!
Momentan einfach über unser(externer Link) Kontaktformular.



Die Nagelkreuzgemeinschaft ist ein weltweites ökumenisches Netzwerk, das ihren Ursprung und ihr Zentrum in Coventry/Mittelengland hat. Durch die Bombardierung der Deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Stadt und die Kathedrale zerstört. Aber nicht der Sinn nach Rache stand beim damaligen Domprobst im Mittelpunkt, sondern der dringende Wunsch nach Versöhnung und so schrieb er an die Altarwand der Kirche die Bitte: „Father forgive“  (Vater, vergib) und ließ dabei die Zuordnung auf „Ihnen“ weg. Unter diesem Leitmotiv nach Versöhnung bemüht sich die Nagelkreuzgemeinschaft um den ehrlichen Umgang mit der Geschichte, um das Lernen in Verschiedenheit zu leben und um dazu beizutragen, dass wir weltweit in Frieden leben können.


weitere Informationen zur Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland und weltweit finden Sie unter dem externen Link: http://nagelkreuz.org/



Geschichte


VATER, VERGIB!
Siebenmal wird dieser Ruf beim traditionsreichen Gebet wiederholt, das jeden Freitag um 12 Uhr in der Kathedrale von Coventry gesprochen wird und an die Stunde der Zerstörung des Gotteshauses durch deutsche Bomben im Jahr 1940 erinnert.
Und nicht nur dort! In weltweit über 200 Kirchen treffen sich Menschen auch etwa zu dieser Zeit, um dieses „Vater vergib“ zu beten – die Nagelkreuzgemeinschaft.



Ein eigenartiger Name – woher kommt er?


Bei den Aufräumarbeiten der Kirchentrümmer ließ der damalige Dompropst drei große mittelalterliche Zimmermannsnägel aus dem Dachstuhl, die aus den Trümmern geborgen wurden, zu einem Kreuz zusammensetzen und an die Wand der Apsis die Worte „Father forgive“ (Vater vergib) schreiben.

Das originale Nagelkreuz steht heute auf dem Altar der nebenan neu aufgebauten Kathedrale und gilt als Zeichen der Versöhnung und des Friedens. Und nicht nur dort! Auch in diesen oben erwähnten 200 Kirchen steht ein solches dem ursprünglichen Kreuz nachgebildetes Nagelkreuz, als sichtbares Zeichen dieser Gemeinschaft, in Deutschland sind es momentan 65 und es werden mehr.

Es sind Gemeinden, die von ihrer Geschichte und auch von ihrem Selbstverständnis her den Gedanken der Versöhnung und des Friedens besonders pflegen und wach halten wollen, die einen reflektierten Umgang mit der Vergangenheit suchen und gleichzeitig für die Zukunft an einer Welt bauen wollen, in der Solidarität und Verständigung mehr zählen als Hass und Gewalt.
Diesen Aufgaben widmen sich Menschen in den Nagelkreuzgemeinden in verschiedenen Projekten – und eben mit dem oben erwähnten Freitagsgebet.

Unser Nagelkreuz wurde am 09.11.2014 von Dr. Sarah Hills an uns übergeben. Seit diesem Tag gibt es ein Nagelkreuzzentrum in St. Barbara. Es ist uns Auftrag und Anspruch zum Tun.

 

Was hat das nun mit uns in St. Benno und St. Barbara zu tun?


Die Idee, dass besonders St. Barbara mit seiner 90-jährigen Geschichte als Garnisonskirche, mit ihrer Verbindung zum Konzentrationslager Dachau und später mit der Polnischen Gemeinde München sich für ein Nagelkreuzzentrum geradezu anbieten würde, entstand 2012. Seit Fr, 13.06.2013 beten wir immer am Freitag das Versöhnungsgebet.

Mit dem folgenden Satz leiten wir immer das wöchentliche Gebet ein:

Denn nicht nur die Menschen, die im Zweiten Weltkrieg die Brandbomben auf Coventry abwarfen, haben gesündigt, sondern wir alle, die wir hier sind. Coventry und die Zerstörung des Friedens sind überall auf der Welt.

 

Wenn Sie mehr über uns erfahren wollen, schicken Sie uns einfach eine Mail oder sprechen Sie uns einfach an. Wir freuen uns.